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Frei atmen

Kannst du frei atmen? Einen tiiiiefen Atmenzug der frischen Winterluft nehmen und voller Stolz und tiefer Dankbarkeit auf dein Leben schauen? Erfüllt es dein Herz mit Glück?

Angefangen hat alles damit, dass ich sehr tief verstanden habe, dass ich allein bestimme wie ich lebe. Und das ich verantwortlich für alles bin, was in meinem Leben ist und vor allem auch für das, was nicht in meinem Leben ist.

Was für eine Macht…

Wahrscheinlich die mächtigsten Worte, die mich dermaßen wachrüttelten!
Wie ein blanker Schlag ins Gesicht.

Ich hatte vieles, was ich nicht wollte in meinem Leben. Und es war an mir, genau das zu ändern und mir das zu holen, was ich will. Das Leben was ich wollte, wartet auf mich.
Ich muss mich nur auf den Weg machen.

Und ich bin eine Großdenkerin.
Ich gebe mich nicht zufrieden mit einem 0815 Leben. Ich will das volle Programm.
Finanzielle Freiheit, reisen, ein wunderschönes und großes Haus, eine Arbeit in der ich Menschen genau das ermöglichen kann, was ich selbst anstrebe: Ein selbstbestimmtes, freies Leben voller Möglichkeiten und Erfüllung und Liebe.
Eine Arbeit auf die ich mich so sehr freue, dass sie eigentlich keine Arbeit, sondern meine tiefe Überzeugung und Sinn im Leben ist.

Ich will frei atmen. Frei bestimmen, wann der Wecker klingelt. Reisen wann ich will, wohin ich will und mir Essen kaufen, welches hochwertig und teurer ist als Billigartikel im Supermarkt. Ich will spazieren gehen und die Luft so tief einatmen in dem Wissen, dass ich mein Leben selbst bestimme. Ich will in Berlin leben und gleichzeitig Zeit in Ostfriesland verbringen, solange ich will.

Ich will frei sein. Leben. Jeden Moment.

Ich will kein Gehetze mehr. Keine Überarbeitung mehr. Keine Kompensation. Kein negativen Stress mehr. Ich will keine Unzufriedenheit. Kein Mittelmaß. Will keine Zeitnot. Keine Depression. Kein Burn Out. Kein Aufwachen mit Seufzen. Nicht den alltäglichen Trott. Keine 40 Stunden die Woche. Keine 5 Minuten Pause bei 8 Stunden Arbeit. Kein Betäuben mehr durch essen. Keine Schmerzen mehr in Gelenken und Rücken. Kein Runterreden durch Kollegen. Kein Schönreden mehr. Keine Geldknappheit. Keine Tränen mehr. Kein falsch fühlen. Kein „was ist nicht richtig mit mir“ mehr. Kein Zeit hinterherrennen. Kein Gefühl mehr, das mir die Kehle zuschnürt. Kein heiß duschen, um mich zu fühlen. Zu fühlen, dass ich am Leben bin.

Ich will jeden Moment fühlen und voll da sein. Ich will frei atmen können. Ich will vollen Herzens und mit tiefer Überzeugung hinaus in die Welt gehen. Ich will all das in die Welt hinaus geben, was ich nur geben kann.
Ich will voller Energie jeden Tag angehen und am liebsten mein Glück laut in die Welt hinaus schreien.
Ich möchte aus meiner Haut fahren, um Menschen zu zeigen wie unglaublich schön das Leben ist. Ich möchte Menschen zeigen, was in ihnen steckt. Ich möchte ihnen zeigen wie schön sie sind.
Und vor allem möchte ich endlich zeigen, das es möglich ist.
Das es möglich ist, ein freies, selbstbestimmtes Leben voller Liebe zu sich selbst und anderen zu leben.

Hört auf klein zu denken! 

Für mich kam nach und nach die unendliche Unzufriedenheit in einem  Vollzeitjob zu stecken, in dem ich nicht frei entscheiden konnte.
Die Jobs haben nichts mit meinen Werten zu tun. Nichts wofür mein Herz brennt. Nichts, wobei ich Menschen voranbringe. Sie haben schlicht nichts mit mir zu tun.
In Wahrheit sind diese Jobs nur dafür da, um Geld zu verdienen.
Als ich mir das einstand, tat es weh.
Und plötzlich habe ich ein Bewusstsein dafür geschaffen, wie mein Alltag und das vieler unterbezahlter Vollzeitjobber aussieht.
Plötzlich konnte ich alles ganz klar und nüchtern sehen.
Wir sind Arbeiter. Arbeiter die funktionieren müssen. Welche Bedürfnisse jeder einzelne hat, ist egal, denn wir müssen einfach nur passen. Uns anpassen. Ins System passen.
Und das ist die Realität. Nicht mehr und nicht weniger.

Ich glaube es gibt diese Menschen. Diese Arbeiter, die gut damit leben können in dem System mit zu schwimmen. Ich glaube sie haben da eine Aufgabe für sich gefunden.
Vielleicht auch einen Teil Verantwortung, den sie tragen dürfen. Es gibt ihnen die Sicherheit, einen Job zu haben, in den sie täglich gehen können und eine Summe, die am Ende des Monats auf ihr Konto überwiesen wird.
Vielleicht sagen sie sogar, es ist ein gutes Einkommen. Klar, könnte es ein bisschen mehr sein, aber sie geben sich damit zufrieden und es ist okay so.
Vielleicht ist es einigen auch insgeheim zu wenig. Aber sie haben verlernt groß zu denken.
Mittelmaßleben nenne ich das. Aber vorzuwerfen ist hier niemandem etwas.

Dieser Artikel ist für all die Menschen da draußen, die mehr im Leben wollen.
Die nach Möglichkeiten suchen. Die ganz tief in sich wissen, dass es da noch mehr gibt.

Beim Schreiben wird mir bewusst, dass ich genau zu diesen Menschen immer schreibe. Menschen wie ich. Ich schreibe aus meinem Alltag hinaus. Das, was mich aktuell bewegt. Und ich möchte euch teil haben lassen, weil ich der Überzeugung bin, dass ich etwas zu sagen habe. Lange hat man mich (und ich mich selbst) stumm halten wollen.

Des öfteren stoße ich auf Unverständnis, weil etwas nicht normal zu sein scheint was ich mache. Normale Wege sind nicht mein Ding. ^^
Und vor allem dieses Jahr war verrückt. Ein Hin und Her. Aber ich wusste genau was ich tue.

Ich habe aktiv nach Möglichkeiten gesucht, nicht zuhause gesessen und mich gefragt, was wäre wenn… Das ist ebenfalls nicht mein Ding.
Denn mir war ja bewusst, dass ich mein Leben selbst aufbauen muss.
Ich mache einfach. Und das ist, was ich eigentlich immer mache. Ich gehe einfach den Weg, den meine Intuition mir vorzeigt.
Ich habe keine Zeit zu verlieren, denn wie ihr aus anderen Blog Artikeln von mir kennt, schaffe ich das Bewusstsein dafür, das es jeden Tag vorbei sein könnte. Das Leben ist kurz.
Auf was warten wir?

An alle Menschen, die Visionen haben, Menschen die Träume haben, Menschen die sich trauen groß zu denken, Menschen die ganz tief in sich wissen, das es da noch etwas gibt in ihrem Leben, wofür sie gehen wollen:
Kein Mensch muss im System schwimmen. Er kann. Alles ist darauf ausgerichtet.
Da auszutreten erfordert Mut und die Bereitschaft alles für seine Träume zu geben.

Ich möchte euch kurz den Moment erläutern, an dem ich beschloss, die Welt zu verändern. Meine Welt zu dem Ort zu machen, in dem ich leben will. In dem es Spaß macht zu leben. In dem ich morgens aufwache, voller Freude auf den Tag, weil ich meine Arbeit liebe. Die Menschen um mich herum liebe und vor allem, und das ist grundlegend: Mich selbst liebe.

Es war der Tag als ich aus dem Hotel schritt in dem ich meine Ausbildung machte. Mein letzter Tag.
Es war der Tag an dem 2,5 Jahre vorüber waren, die etwas in mir gesät haben, wofür ich heute unendlich dankbar bin. Denn sonst würde ich heute, hier im Café am Fenster, nicht sitzen und diesen Blog Artikel schreiben.

Diese Erfahrungen, einer Ausbildung, die einen so sehr ins System gedrückt hat.
Die eigene Persönlichkeit gebrochen haben. Einen bis in den Wahnsinn getrieben haben, um mit 18 Jahren schon eine Depression zu erleiden.
Ich dachte mir damals: So ist das Arbeitsleben und so habe ich nun zu leben.
Die Werte meiner Vorgesetzten haben sich in mir breitgemacht und sind zu mein eigen geworden. Lange habe ich mich verloren.
Doch ich wurde von starken Eltern erzogen, die meine Persönlichkeit immer gestärkt haben. Und Schwestern, die mich niemals hängen lassen haben. Selbst dann nicht, als ich eigentlich seelisch nicht mehr anwesend war.
Ich glaube mittlerweile, dass ich es ihnen zu verdanken habe, dass ich niemals aufgehört habe, an mich zu glauben. Obwohl ich damals jeden Grund dafür hatte, es nicht zu tun.

Ich weiß noch genau wie ich meine Mutter von einer Telefonzelle aus anrief, weil mein Handy kaputt gegangen war, weil ich ihr die Abschlussprüfungsergebnisse mitteilen wollte.
In der Sekunde als sie kamen, ich saß auf meinem Bett meiner 1 Zimmer Wohnung, brach ich komplett zusammen.
Wenn ich mich heute daran zurück erinnere, schießen mir dir Tränen in die Augen.
Wie viel da von mir abgefallen ist, ist heute nicht mehr in Worte zu fassen.
Ich rannte die Straße hinunter zu der Telefonzelle und als ich die Stimme meiner Mutter hörte, habe ich nur geweint.
Meine Chefin hatte nur die Worte übrig, die für sie üblich waren. Eine Note besser, würde sie mehr erfreuen!
Nach unzähligen Pokalen die ich für das Hotel im Thema Service und Dekoration geholt habe, hatte sie nur diese erbärmlichen Worte zum Schluss meiner Ausbildung für mich übrig.

Mehr. Erfüllung. Sinn. Begegnungen auf Augenhöhe. Liebe. Freude.

Das kann es ja nicht gewesen sein, dachte ich mir immer.
Ich wollte die Festangestellten meiner nächsten Jobs schütteln und sagen: „was machst du da?“
Ist es das wirklich…?
Nein, ich konnte mir dieses Leben im System als Arbeiter nie vorstellen.

Ich wusste nicht wie, aber ich wusste, dass es einen anderen Weg gibt.
Ich muss ihn nur suchen. Und so fing ich an, nach Möglichkeiten zu suchen.
Erstmal fing ich an, mich mit der Psyche und der Denke der Menschen zu befassen.
Ich wollte verstehen.
Ich habe vieles gelernt und verstanden.

Ich persönlich kann dieses Jahr voller Stolz abschließen, nach all dem was ich getan habe.

Ich kann das Jahr abschließen mit dem Wissen, meinen Weg gefunden zu haben.

Das unabhängige Leben, mit dem ich ortsunabhängig und finanziell frei leben kann, ist nicht mehr in weiter Ferne, sondern schon greifbar nah. Es ist noch so unreal, dass ich es manchmal nicht wahr haben kann.
Und mit diesem Wissen, kann ich beruhigt in das neue Jahr gehen.
Und ich wünsche mir, dass sich Menschen bei mir und Ilka melden, die ganz genauso denken. Denn genau mit diesen Menschen möchten wir arbeiten.

Alles was ich immer wollte, worin genau meine Stärken liegen, kann ich nun als meine Arbeit bezeichnen. Und genau dafür stehe ich morgens auf. Lächelnd und voller Zuversicht, dass ich meinem Ziel geradewegs zusteuere mit einem messerscharfem Fokus.

Wir helfen Menschen, auch ein selbstbestimmtes, freies Leben zu leben. Und wenn du dich durch diesen Artikel angesprochen fühlst, dann melde dich einfach bei mir oder Ilka. <3

Danke für deine Zeit.
Dafür, dass du ein Stück meiner Vergangenheit mit mir gegangen bist und hoffentlich etwas daraus mitnehmen konntest.
Ich freue mich über Kommentare und Feedback!
Damit wir wissen, was euch bewegt und wir mit euch eine Community aufbauen können, für die es sich so lohnt, zu schreiben! <3

3 Kommentare

  1. War wirklich schön zu lesen der neue Beitrag, ich muss sagen ich bin auch sehr froh über meine Entscheidungen in diesem Jahr, die haben mich echt weitergebracht. Ich bin gespannt auf unsere weitere Entwicklung, was alles passieren wird. Ich denke immer sehr gerne an unser erstes Minibootcamptreffen zurück und schau wo wir jetzt sind. Du weißt was du willst und ich weiß es auch. Das Leben ist einfach schön, wenn man sich für den richtigen Weg entscheidet.
    LG Frankie

  2. Djhamila sagt

    Huhu, toller Beitrag! Ich sehe das ganz ähnlich aber habe meinen Weg noch nicht ganz aufnehmen können und würde mich freuen zu erfahren was nun deine Passion ist.

    LG Djhamila

    • healthyfoodtwins sagt

      Hey Djhamilia!
      Vielen Dank für dein feedback!
      Meine Passion ist genau das: Menschen einen Weg zeigen aus diesem Trott heraus zu kommen. Menschen helfen und Ihnen zeigen wie sie es schaffen, sich das Leben aufzubauen was sie sich erträumen!
      Wenn du dich connecten möchtest, schreib mir gern auf fb! 🙂
      Ganz herzliche Grüße <3

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