Ernährung
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5 Tipps bei einem unruhigen Magen

Verdauung ist ein spannendes Thema, denn je besser unsere Verdauung, desto gesünder ist auch unser Immunsystem. Auch unsere Psyche leidet unter einer schlechten Verdauung. Wer einen unruhigen Magen hat, kann einige gute Tipps beachten und seine Darmflora wieder ins Gleichgewicht bringen. Hier stelle ich euch meine 5 Tipps für einen unruhigen Magen vor. Sie sind leicht in den Alltag zu integrieren und können bei nervigen Beschwerden Wunder wirken.

  1. Gut kauen

Die Verdauung beginnt im Mund und deshalb ist es wichtig, dass wir langsam essen und lang genug kauen. Jeder hat es schon mal gehört: iss langsamer, kau lang genug, schling nicht so.
Doch das ist nicht immer so einfach. Man schlingt einfach alles herrein und denkt nicht darüber nach. Das Sättigungsgefühl tritt gar nicht ein, weil wir uns null auf unser Essen konzentrieren und sehr unbewusst kauen und herunterschlucken.
Forscher haben herausgefunden, dass man schon mit langsamen und bewussten kauen schneller abnehmen kann. Ist ja auch klar, das Sättigungsgefühl tritt früher ein bei langem kauen und wir bemerken es auch. Also achtet darauf, mindestens 30 mal zu kauen oder stellt euch einen Wecker auf mindestens 20 Minuten. So mache ich es aktuell, um mir das schnelle essen abzugewöhnen. So nehme ich mein Essen auch viel mehr wahr und genieße und kaue ganz bewusst. Es ist eine viel schönere, bewusstere Art zu essen und gleichzeitig schätzt man es viel mehr wert.

  1. Bewegung

Bewegung bringt unsere Verdauung in Schwung. Unsere Organe brauchen ausreichend Bewegung, um vernünftig arbeiten zu können. Mangelnde Bewegung hemmt die Verdauungsarbeit. Gerade bei sitzenden Tätigkeiten sollte man auf ausreichend Bewegung achten.
Nach dem Mittagessen einen kleinen Spaziergang, um die Verdauung anzuregen. Ein Kraftsport direkt nach einer Mahlzeit ist eher kontraproduktiv, da unser Körper mit der Verdauung beschäftigt ist. Diese Zeit sollten wir ihm geben. Tägliche Bewegung an der frischen Luft und regelmäßiger Sport ist eine gute Art die Verdauung zu unterstützen und sich eine gesunde Darmflora aufzubauen.

  1. Kreuzkümmel

Jedes Böhnchen gibt ein Tönchen. Gerade bei Mahlzeiten mit Hülsenfrüchte oder Kohl sollte man immer Kreuzkümmel (Cumin) hinzugeben. Ein Wundermittel gegen Blähungen nach Bohnen-, Erbsen-, Linsen-oder Kohlmahlzeiten.
Die Verdauungsprobleme nach dem Verzehr von Hülsenfrüchten aller Art sind meistens Gewohnheitssache, gerade wenn du anfängst sie in dein Speiseplan einzubauen. Kreuzkümmel reguliert und unterstützt die Verdauung dabei.
In vielen Ländern ist Kreuzkümmel ein traditionelles Gewürz, welches in so gut wie keiner Speise fehlen darf.
Der milde Geschmack ist übrigens super zum kombinieren anderer Gewürze!

  1. Ingwer Tee

Ingwer hat tausende gute Eigenschaften! Das tolle ist, die Wunder Knolle hilft vor allem bei Verdauungsproblemen.
Gerade bei Völlegefühl und Blähungen kann Ingwer als Notlösung wahre Wunder bewirken. Ich verwende Ingwer liebend gern in Currygerichten oder Gemüsepfannen. Einfach klein schneiden und mit in die Pfanne geben. Außerdem kann man Ingwer auch wunderbar als Tee mit Zitrone trinken. Wem der Ingwer Geschmack zu scharf ist, tut einfach ein bisschen Süße dazu, wie zum Beispiel Steviablätter.
Hat man mal zu fetthaltig oder süß gegessen harmonisiert Ingwer die Verdauung. Er wirkt magenberuhigend und entkrampfend. Wer einen nervösen Magen oder gereizte Magenschleimhäute hat, sollte auf die Wirkung von Ingwer nicht verzichten. Er bringt die Darmflora wieder in Schwung.

  1. Ballaststoffe

Ballast klingt gar nicht gut. Das liegt daran, dass man früher dachte Ballaststoffe sind unnötige Bestandteile der pflanzlichen Nahrung.
Doch heute ist allseits bekannt, dass Ballaststoffe sehr wichtig für unsere Gesundheit sind, insbesondere unserer Darmgesundheit.
Sie bieten einen Nährboden für gute Darmbakterien. Flohsamenschalen oder Leinsamen sind hochwertigere Quellstoffe, die unserem Darm helfen, Gift- und Schadstoffe auszuleiten. Man sollte viel Wasser dazu trinken, denn die Ballaststoffe sind auch sogenannte Quellstoffe und um zu quellen, brauchen sie viel Wasser.

 

Das waren zunächst meine 5 Tipps für einen unruhigen Magen. Es gibt noch so viel mehr. Aber über Verdauung werde ich noch öfter schreiben, da ich dieses Thema unverzichtbar finde. Im Darm fängt unsere Gesundheit an. Ist unser Darm krank, kämpft er zum Beispiel mit Blähungen oder Verstopfungen, ist auch unser Immunsystem geschwächt und uns geht es psychisch schlecht. Es gibt hilfreiche Bücher zu dem Thema, wie zum Beispiel „Darm mit Charme“ oder schaut euch mal den gleichnamigen YouTube Kanal von Laura und Jan an. Die beiden hatten selber schlimme Probleme mit der Verdauung und nehmen kein Blatt vor den Mund, um die Menschen darüber aufzuklären.

Habt ihr noch Fragen, Anregungen oder Wünsche zu welchen Thema ihr gern mehr wissen wollt, schreibt mir unter den Kommentaren!

Liebe Grüße,
eure Ines

2 Kommentare

  1. Ich finde deinen Blog und die Rezepte echt sehr interessant. Ich habe mir schon ein paar gespeichert und werde sie in den nächsten Tagen ausprobieren. 🙂
    Ich habe mich in letzter zeit vermehrt mit dem Thema Darm auseinander gesetzt und habe dadurch schon viel darüber gelernt und konnte einiges für mich umsetzen.
    Ich habe meine Ernährung angepasst und seit ein paar Wochen nehme ich Probiotika ein, die mir helfen sollen meine Darmflora wieder aufzubauen. Auf vitaminexpress.org gibt es mehr zum Nachlesen.
    Alles Liebe,
    Ilse

    • healthyfoodtwins sagt

      Hallo Ilse ! 🙂
      super das dir unsere Rezepte gefallen!
      Ja das Thema Darm ist echt riesig und man kann vieles lernen!
      Toll das du dich an die Umsetzung machst!
      Wir sind gespannt wie dir unsere Rezepte taugen!
      Beste Grüße,
      deine healthyfoodtwins

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